Meine Geschichte
Vom neugierigen Kind zum Praxis-Spezialisten
Als Kind bin ich auf Spaziergängen auf wildfremde Menschen zugegangen und habe gefragt: „Was machst du da?" Meine Eltern – beide sicherheitsorientierte Beamten-Typen – fanden das halb charmant, halb anstrengend. Heute ist genau diese Neugier mein Beruf: Ich verbringe Stunden in Gesprächen mit Praxisinhabern, um zu verstehen, warum sie morgens aufstehen.
Der Weg dahin: Computerbegeisterung seit der Kindheit, ein Austauschjahr in den USA mit dem Kurs „Computer Graphics" (die erste Liebe zur Gestaltung), Wirtschaftsinformatik an der TU Berlin – bis die Selbstständigkeit so gut lief, dass das Studium den Kürzeren zog.
2017, mein erster Auftrag: Ich bin einfach durch die Nachbarschaft gelaufen und habe Geschäfte angesprochen. Beim dritten Gespräch hatte ich meinen ersten Kunden – ein Restaurant an einer Berliner Fährstation. Ich habe stundenlange Gespräche geführt, fotografiert, einen Imagefilm gedreht. Das Ergebnis: Neukunden, Bewerbungen, Einstellungen. Die Website schlug voll ein.
Der Schwur, der alles veränderte
Ein paar Websites später kam die Ernüchterung: Meine schönsten Arbeiten wurden bei Google einfach nicht gefunden. Zufriedene Kunden, hübsche Seiten – und trotzdem hatte ich tierische Bauchschmerzen. Was bringt die schönste Website, wenn sie keine Kunden bringt?
„Von da an habe ich mir geschworen: Ab jetzt gehen SEO und Design Hand in Hand." Erst verstehen, wer du bist. Dann dafür sorgen, dass du gefunden wirst. Dann – und erst dann – das Design.
Es folgten Jahre mit kleinen und mittleren Unternehmen: deutschlandweite Foto- und Videoproduktionen für den Mittelständler Polkon, während Corona eine „digitale Messe" mit eigenem YouTube-Kanal, dazu SEO-Projekte bis hin zu Top-3-Rankings für „SEO Agentur Berlin" – in eigener Sache, dem wohl umkämpftesten Schaufenster der Branche.
Warum Praxen? Wegen der ruhigen Experten.
Ich bin selbst ein eher ruhiger, introvertierter Mensch. Auf Veranstaltungen finden Sie mich in der ruhigen Ecke, Smalltalk ist mir ein Graus. Aber sobald es um etwas Echtes geht, sprudelt es aus mir heraus.
Vielleicht helfe ich deshalb am liebsten den ruhigen Experten: Behandlern, die fachlich herausragend sind, sich aber nicht in den Mittelpunkt stellen wollen – und deshalb online untergehen, während die Lauten die Patienten bekommen. Ich bin überzeugt: Man hat auch als ruhiger Mensch die Verpflichtung, auf sich aufmerksam zu machen. Denn sonst gehen die Menschen zu denen, die zwar laut sind, aber nicht Ihre Qualität liefern.
Familie zuerst – auch bei Ihnen
2024 sind wir von Berlin nach Glindow gezogen, einem Ortsteil von Werder (Havel). Ich habe damals bewusst einen Gang zurückgeschaltet, um das erste Lebensjahr meiner Tochter nicht zu verpassen – meine Berliner Sichtbarkeit ist dabei eingebrochen, und ich würde es trotzdem jederzeit wieder so machen.
Das erzähle ich, weil daraus mein Arbeitsprinzip geworden ist: Ich arbeite bevorzugt mit familienorientierten Praxisinhabern – und meine Arbeit soll Ihnen vor allem eines zurückgeben: Zeit. Ein funktionierendes Sichtbarkeits-System bringt Ihnen Patienten und Bewerber, während Sie abends bei Ihrer Familie sitzen statt am Instagram-Feed.
Wie ich mit KI arbeite – und wie nicht
Ich liebe KI. Der Grund ist allerdings unspektakulär: Sie erlaubt mir, in gleicher Zeit unfassbar viel bessere Arbeit zu liefern. Mein Workflow: Ihr Interview wird aufgenommen, transkribiert und zur Praxis-Knowledge-Base strukturiert. Auf dieser Basis entstehen Texte, die klingen wie Sie – weil sie aus Ihren Worten gebaut sind, nicht aus einem generischen Prompt.
Was ich nicht tue: KI-Texte ungeprüft veröffentlichen, „500 SEO-Seiten auf Knopfdruck" generieren oder KI-Bilder statt echter Menschen zeigen. KI ersetzt keine Strategie, keine Erfahrung und schon gar keine echten Gespräche. Sie ist nur so gut wie das Wissen, das man ihr gibt – und dieses Wissen hole ich im Gespräch mit Ihnen.